Wir wollen heute (Sonntag, 21. Juni) um 10 Uhr wieder einen Gottesdienst per "zoom" halten, diesmal auch mit Abendmahl. Herzliche Einladung dazu:

 

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Liturgischer Hinweis zur Vorbereitung des Hausabendmahls vor dem Gottesdienst: 

Bitte hier klicken

Gottesdienst am 21.06.2020

2. Sonntag nach Trinitatis

 

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

(Matthäus 11,28)

Grußwort, Psalm 36 und Eingangsgebet

Lied: Gelobt sei Gott im höchsten Thron (EG 103)

Evangelium

Lukas 14, 16-24

Gleichnis vom großen Festmahl

15 Einer von den Gästen griff dieses Wort auf und sagte zu Jesus: »Ja, freuen dürfen sich alle, die mit zu Tisch sitzen werden in Gottes neuer Welt!« 16 Doch Jesus antwortete ihm mit einem Gleichnis; er sagte: »Ein Mann hatte viele Leute zu einem großen Essen eingeladen. 17 Als die Stunde für das Mahl da war, schickte er seinen Diener, um die Gäste zu bitten: ›Kommt! Alles ist hergerichtet!‹ 18 Aber einer nach dem andern begann, sich zu entschuldigen. Der erste erklärte: ›Ich habe ein Stück Land gekauft, das muss ich mir jetzt unbedingt ansehen; bitte, entschuldige mich.‹ 19 Ein anderer sagte: ›Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und will gerade sehen, ob sie etwas taugen; bitte, entschuldige mich.‹ 20 Ein dritter sagte: ›Ich habe eben erst geheiratet, darum kann ich nicht kommen.‹ 21 Der Diener kam zurück und berichtete alles seinem Herrn. Da wurde der Herr zornig und befahl ihm: ›Lauf schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Armen, Verkrüppelten, Blinden und Gelähmten her!‹ 22 Der Diener kam zurück und meldete: ›Herr, ich habe deinen Befehl ausgeführt, aber es ist immer noch Platz da.‹ 23 Der Herr sagte zu ihm: ›Dann geh auf die Landstraßen und an die Zäune draußen vor der Stadt, wo die Landstreicher sich treffen, und dränge die Leute hereinzukommen, damit mein Haus voll wird!‹« 24 Jesus schloss: »Das sollt ihr wissen: Von den zuerst geladenen Gästen kommt mir niemand an meinen Tisch!«

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied: Jesu, geh voran

Predigt

Matthäus 11, 25-30

Jesus und der Vater. Einladung zu erfülltem Leben

25 Danach rief Jesus: »Vater, Herr über Himmel und Erde, du hast angefangen, deine Herrschaft aufzurichten. Das hast du den Klugen und Gelehrten verborgen, aber den Unwissenden hast du es offenbar gemacht. Dafür preise ich dich! 26 Ja, Vater, so wolltest du es haben! 27 Mein Vater hat mir alle Macht übergeben. Niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand den Vater, nur der Sohn – und die, denen der Sohn ihn offenbaren will. 28 Ihr plagt euch mit den Geboten, die die Gesetzeslehrer euch auferlegt haben. Kommt alle zu mir; ich will euch die Last abnehmen! 29 Ich quäle euch nicht und sehe auf niemand herab. Stellt euch unter meine Leitung und lernt bei mir; dann findet euer Leben Erfüllung. 30 Was ich anordne, ist gut für euch, und was ich euch zu tragen gebe, ist keine Last.«

Lied: Komm, sag es allen weiter (EG 225)

Opfergabe 

Offering Collection

Sie können die Kollekte mit SnapScan von Ihrem Handy aus bezahlen. (Mehr Informationen hier)

Oder überweisen Sie die Kollekte auf das Konto der Gemeinde (Standard Bank 020909, Acc 071537155) mit dem Betreff "Kollekte", damit wir das Geld richtig zuordnen und es nicht als Beitrag verbucht wird.

Fürbitten

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Barmherziger Gott,

lass diesen Ruf Deines Sohnes,
so klar, so tröstlich,
in jeden kleinsten Winkel unserer Wirklichkeit dringen
und in die weiteste Ferne reichen.

Lass ihn dorthin dringen,
wo kaum mehr gesprochen wird,
in die Zimmer der Alten- und Pflegeheime,
in die intensivmedizinischen Behandlungsräume,
wo einsam gelitten und gestorben wird,
dorthin, wo noch immer Besuche verboten sind
und auch Seelsorger fern bleiben sollen.

 

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Lass diesen Ruf dahin dringen,
wohin kein Wort und kein Mitgefühl mehr reichen,
in die Keller, wo gefoltert und missbraucht wird,
in Zellen, Erdlöcher und Käfige,
in die Lager und Umerziehungsanstalten,
wo Menschen vegetieren.

Lass diesen Ruf dahin dringen,
wo Angst zu Panikattacken führt,
wo Depression Menschenseelen übernimmt,

wo man keinen Ausweg und keine Hoffnung mehr sieht.

 

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Lass diesen Ruf in die feinen Ritzen und Risse dringen,
wo Selbstüberhöhung, Rassismus und hasserfüllte Ideologien herrschen,

dahin, wo Menschen abgeschottet und verhärtet sind.

 

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Lass diesen Ruf dahin dringen,
wo wir als deine Töchter und Söhne reden müssten
und doch ängstlich schweigen,
wo wir dich bekennen müssten,
und uns doch zurückziehen,
wo wir die Furcht vor der Welt über die Furcht vor dir stellen.

 

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Ja, Herr, wir wollen kommen,
kommen zu dir.

Wir bergen uns bei dir, mit unseren Lasten und Sorgen und danken dir für die Ruhe, die du gibst.

Amen.

Lied: Kommt her, ihr seid geladen (EG 213, 1-3)  

Liturg (L): Der Friede des Herrn sei mit euch.


Familie (F): Und mit dir!


L: Jesus Christus lädt uns ein,

mit ihm Abendmahl zu feiern

Als Fest der Erinnerung

an Gottes Wege mit seiner Welt.

Als Fest der Gemeinschaft

untereinander und mit Gott.

Als Fest der Vorfreude auf sein Reich,

das schon gegenwärtig ist

und das kommen wird - in Kraft und Herrlichkeit.

Wir sind namentlich, persönlich eingeladen.

Dürfen kommen, wie wir sind.

 

L: Lasst uns beten:

Wir danken Dir, ewiger Gott, für Brot und Wein,

Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit.

Lass sie uns begreifen als Zeichen deiner Güte,

Nähe und Freundschaft.

Es ist gut und heilsam Dich zu loben

und dir zu danken.

Durch dein lebendiges Wort

hast du alles erschaffen und für gut befunden.

Du hast uns Menschen nach deinem Ebenbild geschaffen, das wir an deinem Leben teilhaben und deinen Glanz widerspiegeln.

Als die Zeit erfüllt war, hast Du uns aufgesucht in Jesus. Sein Leben, sein Tod und seine Auferstehung sind uns Weg, Wahrheit und Leben.

Mit deinem Lebensatem und deiner Geistesgegenwart erfüllst Du alle Welt und gibst der Liebe Raum – über den Tod hinaus.

So segne uns, Gott, mit deiner Gegenwart,

deinem Geist und mit diesen Gaben.  

Gemeinsam beten wir:

 

L+F: Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

 

L: Wir teilen dieses Brot, um einander daran zu erinnern, dass Jesus alles mit uns geteilt hat.

Wir teilen Brot und Wein im Glauben,

dass der Auferstandene auch seine Zukunft

mit uns teilen wird.

L: (nimmt den Teller mit Brot und hebt ihn hoch)

Unser Herr Jesus Christus, in der Nacht, in der er verraten wurde, nahm das Brot, dankte, brach es und sprach: Nehmt und esst: dass ist mein Leib,

der für Euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis.

Der Teller mit Brot wird herumgereicht mit den Worten: Christi Leib, für dich gegeben. Die letzte Person gibt dann auf gleiche Weise dem Liturgen den Teller, so dass alle das Brot empfangen haben.

L: (nimmt das Kännchen mit Wein oder Traubensaft) Ebenso nahm er den Kelch, dankte, reichte ihn allen und sprach: Nehmt und trinkt alle daraus;

dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut,

das für euch vergossen wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis.

Nun wird aus dem Kännchen in die gehaltenen Becher gegossen mit den Worten: Christi Blut, für dich vergossen. Zum Schluss gießt jemand dem Liturgen auch den Wein mit den gleichen Worten.

L: (nachdem alle bekommen haben)

Der Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus stärke und bewahre uns im Glauben

zum ewigen Leben!

Lasst uns beten:

Wir danken dir gütiger Gott, für die heilige Gabe,

in der wir deine Kraft empfangen. Erhalte uns in deiner Gnade und lass uns dir stets aufrichtig dienen.

In dieser Zeit der Not bitten wir dich besonders für... (hier können Menschen oder weitere Gebestanliegen genannt werden).

Um dies alles bitten wir durch Christus,

unseren Bruder und Herrn. Amen.

 

Der Segen wird gemeinsam gesprochen:

Herr, segne uns und behüte uns.
Herr, lasse dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

Herr, erhebe dein Angesicht auf uns und gib uns Frieden. Amen

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir

und sei dir gnädig.

Der Herr hebe sein Angesicht auf dich

und gebe dir Frieden.

Können wir für Sie beten?

Wer ein Gebetsanliegen hat, schicke es bitte per Email an die Pastorin (pastor@st-martini.co.za) oder per Whatsapp oder SMS an folgende Handy-Nummer: 076 130 7268.

Man kann auch gerne um einen Rückruf bitten.

Die Anliegen werden ernsthaft im Gebet aufgenommen werden. Wenn erwünscht, werden die Angaben vertraulich gehandhabt.

Lied als Nachspiel: Kommt mit Gaben und Lobgesang (EG 229)

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